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Membrantrennverfahren sind Verfahren,
die unter Zuhilfenahme einer Membrane Lösungen, lonen, Moleküle
oder kleinste Partikel trennen können. Herkömmliche Filtrationsverfahren
erreichen nur eine Trenngrenze von ca. 10 µm bis 1 µm . Alle feineren
Wasserinhaltsstoffe müssen mit anderen Verfahren bearbeitet werden.
Bei den druckbetriebenen Membranverfahren wird für den Transport
des Mediums durch die Membrane Druck auf die zuströmende Flüssigkeit
ausgeübt. Man unterscheidet vier Verfahrensprozesse: Die Umkehrosmose
(engl. Reverse Osmosis), die Nanofiltration (NF), die Ultrafiltration
(UF) und die Crossflow -Mikrofiltration (CFM).
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Zyklonfiltration
bis 0,5µm |
Zyklonfiltrationsanlage zur Abscheidung
von Aluminiumoxid aus Wasser
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| Bei den
heute gängigen Strahlprozessen fallen kleinste Partikel
an. Um diese Verschmutzungen aus dem im Kreislauf verwendeten
Wasser zu entfernen, entwickelt JKF zusammen mit einem
Partner eine Anlage, welche das verbrauchte Strahlmittel
aus dem Kreislauf entfernt und so die anfallenden Kosten
minimiert. |
Kiesfilter
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Kiesfilter werden zur gewöhnlichen
Schmutzfiltration eingesetzt. Durch eine automatische oder handgesteuerte
Rückspülung werden die in den FiIterbehäItern gesammelten
Verunreinigungen entfernt. Kiesfilteranlagen werden in privaten
Unternehmen, wenn durch einen ungewöhnlich hohen Schmutzanfall
bei Kerzenfiltern zu hohe Betriebskosten entstehen würden,
eingesetzt. Sie finden Ihren Einsatzbereich ebenfalls in der KühIwasserfiItration,
z. B. als sogenannte Teilstromfilter. Für Gewerbe, Industrie
und Wasserversorgungsunternehmen werden Kiesfilter bis zu einer
DurchflussIeistung von 1000 m³/h entwickelt.
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Mikro-Nanofiltration |
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Halbautomatische Mikrofiltrationsanlage
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Mikrofiltrationsanlage
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Prinzip Mikrofiltration
Bei der Mikrofiltration werden
Röhren- und Hohlfasermembranen mit einer Porengrösse von
bis zu 0,02µm eingesetzt. Feststoffe und emulgierte Tropfen können
aufgrund ihrer Teilchengrösse ausgefiltert werden. Die abgetrennten
Feststoffe werden mittels periodischer Rückspülung der
Membranen mit Filtrat aus der Anlage entfernt.
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Prinzip Nanofiltration
Das zu reinigende Medium
wird mit hoher Strömungsgeschwindigkeit durch ein Membranmodul
gepumpt. Hochmolekulare und diserse Stoffe werden dabei von der
Membrane zurückgehalten, während die niedermolekularen
Bestandteile und Lösungsmittel als Filtrat die Membrane passieren.
Die zurückgehaltenen Stoffe werden bei dieser Betriebsweise
durch die turbulente Strömung von der Membranoberfläche
entfernt, in den Arbeitsbehälter zurückgeführt
und dadurch aufkonzentriert. Die Feinheit und der Werkstoff der
Membranen werden jeweils der Problemstellung angepasst.
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Umkehrosmose
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Prinzip der Umkehrosmose
Aus der Natur ist der Osmosevorgang
bekannt, bei dem ohne äussere Einwirkung reines Wasser durch
eine semiperable Membrane in eine Salzlösung fliesst und dadurch
verdünnt wird. Dieser Vorgang kommt dann zum Stillstand, wenn
der osmotische Druck der verwendeten Lösung erreicht ist. Es
herrscht dann "osmotisches Gleichgewicht".
In der industriellen Anwendung
zur Erzeugung von entsalztem Wasser wird dieses Prinzip umgekehrt.
Hierbei wird auf die höher konzentrierte Lösung (Rohwasser)
Druck ausgeübt. Nach Überschreitung des osmotischen Drucks
in der Lösung fliesst reines Wasser (Permeat) durch die Membrane.
Die Wasserinhaltsstoffe können die Membrane nicht passieren
und werden zurückgehalten. Die Auswahl der Membrane zur Wasserentsalzung
richtet sich nach dem Salzgehalt des Rohwassers und den Anforderungen
an das Reinwasser.
Die Vorbehandlung findet in
der Regel über eine Filtration unter Beimischung von Stabilisierungsmitteln
statt.
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Anwendungsgebiete
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- Kommunale Wasser- / Abwasser
Aufbereitung
- Industrielle Wasser- / Abwasser
Aufbereitung
- Chemische Industrie
- Lebensmittel Industrie
- Minen Industrie
- Metallurgische Industrie
- Mineral / Erden Industrie
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